• 13
    JAN
    2012

    Anerkennung (Teil 2)

    Das Drama zwischen Herr und Knecht

    Sprachlich, aber nicht soziologisch überholt, ist die Dialektik von Herr(schaft) und Knecht(schaft), die der Philosoph Hegel in Kapitel 4 A seines Hauptwerks der „Phänomenologie des Geistes“ entwirft und reflektiert. Der Denker der Dialektik expliziert die Auseinandersetzung um Anerkennung im Herrschaftsverhältnis als Kontroverse des Menschseins. Trachten und Streben des säkularisierten Menschentypus konzentriert sich auf Anerkennung seitens institutioneller Gewalt....   ...Details

  • 13
    JAN
    2012

    Anerkennung (Teil 1)

    Anachronismus in moderner Variante am Arbeitsmarkt

    Anerkennung symbolisiert eine Brückenfunktion und öffnet neue Chancen, Wege und ermöglicht Zugänge zu weiteren Formen persönlicher Nobilität und gesellschaftlicher Repräsentation, beruflich wie privat. Mit Anerkennung verbinden sich Auszeichnungen von Persönlichkeit im moralischen, rechtlichen und sozialen Kontext....   ...Details

  • 16
    DEZ
    2011

    Burnout - Krankheitsneologismus der Hightechwelt

    Seit Monaten vervielfachen Ursachen, Phänomene, Symptomoptionen sich in Medienwelten. Anti- und Synthesen von gesundheitlichen Risiken, konfliktuös hemmenden Arbeitnehmerbelastungen, potenziellen Behandlungsformen und inkriminierenden Therapeutika werden in Features, Ratgebersendungen oder Themenwochen diskutiert. Burn out – der Krankheitsneologismus  der Hightechwelt - kulminiert zum absoluten Gefährdungssyndrom für Psyche und Physis, attackiert ganzheitliches Zusammenwirken von Körper und Geist und malträtiert Arbeitnehmer, vom Angestellten bis zum Vorgesetzten, gesundheitlich....   ...Details

  • 03
    NOV
    2011

    Kluge Köpfe (Teil 3)

    Klugheit in Kontexten und als Alleinstellung

    Klugheit, Klugsein, kluges Handeln spaltet sich durch fehlende Unvermitteltheit ab vom bewussten Umgang mit Methoden, Wissen und Erkenntnisformen, wie sie akademisch gebildet, wissenschaftstechnisch und wirtschaftspraktisch übernommen und fortentwickelt werden. Klugheit ist nicht dadurch gekennzeichnet, wie jemand disziplin-/fachgebietsorientiert Methoden, Wissens- und Erkenntnisformen im Einzelfall anwendet, um zu verblüffenden, überzeugenden Problemlösungen zu gelangen. Klugheit statuiert keinen Erkenntnisprozess, wie Forscher, die durch Versuch und Irrtum der Problemlösungen sich annähern. Um die ultimativ mögliche Lösung für das analysierte Problem zu finden, braucht es vielleicht den klugen Kopf. Das Engagement eines, von mehreren klugen Köpfen minimiert  Fehler und Risiken nicht von vorne herein. Nur dass problemaufgeschlossene, intelligent agierende Forscher kluge Entscheidungen treffen und kluge Lösungen hervorbringen, ist die prognostisch zuverlässigere Alternative. Wie die kluge Lösung auszusehen hat, kann lediglich perspektivisch  schematisiert werden....   ...Details

  • 03
    NOV
    2011

    Kluge Köpfe (Teil 2)

    Klug denken und klug handeln

    Klugheit ist keine Kompetenz oder Fähigkeit, also keine intelligente Leistungsressource, über die jemand, der als kluger Kopf identifiziert wird, generell verfügt. Klugheit ist kein mentales Vermögen, welches situativ abzurufen wäre, um kontextuell beste Lösungen dynamisch und prozessual zu erzielen. Klugheit schließt Vorhersagbarkeit aus und kann deshalb kein Kriterium für Experten- oder Spezialistentum sein. Klugsein orientiert sich nicht allein am Intelligenzniveau, wenn auch Intelligenz eine Präferenz für Klugheit sein kann....   ...Details

  • 03
    NOV
    2011

    Kluge Köpfe (Teil 1)

    Klugheit – modern und antik

    Kluge Köpfe brauchen Arbeitsmärkte, heißt es arbeitspolitisch motiviert. Kluge Köpfe, männliche wie weibliche, sollen Führungspositionen in Gegenwart und Zukunft übernehmen und ausfüllen....   ...Details

  • 06
    OKT
    2011

    Interkulturelle Kommunikation

    Interkulturelle Kommunikation steigert Anforderungen gegenüber national besetzten Kommunikationsszenarien. Kommunikationsteilnehmer aus sprachkulturell unterschiedlichen Sozialkontexten finden sich zu situativ vorgegebenen  Verhandlungsterminen zusammen, wie Entscheidungs- und  Meinungsfindung, Problemlösung, Strategieplanung oder Vertragsangelegenheiten.  Stets ist das primäre Erfordernis an die sich zusammenfindende Teamkonstellation, eine gemeinsame, zielorientierte Gruppendynamik zu organisieren. Gegenüber rein nativer Kommunikation (Kommunikation in der Nationalsprache), komplizieren sich in interkultureller Kommunikation sprachliche und habituelle Dynamiken, um eine kommunikative Basis zu erlangen, auf der gruppendynamische  Zielperspektiven sich entwickeln können....   ...Details

  • 27
    SEP
    2011

    Fremdsprachenkenntnisse im Sprachwandel

    Zertifizierte Fremdsprachenkenntnisse galten lange als wünschenswert, waren aber nicht notwendiges Kriterium bei Arbeitsplatzvergaben. Arbeitgeber schätzten und schätzen Fremdsprachenkenntnisse in der Bewerberauswahl eher aufgabenbezogen ein und stellen sie in Relation zu kommunikativen Anforderungen konkreter Stellenprofile. Die Nennung von Fremdsprachenkenntnissen, wie sich aus Werdegang, Schulabschluss oder Studienwahl ergibt, genügt heute häufig als informeller Nachweis, in nicht nativer Sprache kommunikative Handlungen auf dem Niveau arbeitspraktischer Anforderungen vollziehen zu können. Wer ein oder mehrere Auslandssemester im Curriculum vitae  oder die ein oder andere Auslandserfahrung nachweist, bringt praktisch erfahrene, eventuell ausbaufähige Fremdsprachenkenntnisse in zumindest zwei Landessprachen in Beruf und Aufgabenstellung ein....   ...Details

  • 26
    SEP
    2011

    EU-weite Sprachzertifizierung

    Die Zertifizierung von Sprachkenntnissen ist Aufgabe landessprachlicher Institutionen, wie das Goethe-Institut für die deutsche Sprache und das  ‚Certificate in Advanced English‘ (CAE) der University of Cambridge, das den Grad der Sprachbeherrschung nativer Sprecher der Hochsprache Englisch misst. Nicht-Muttersprachler können das Niveau ihrer Englischkenntnisse durch den TOEFL-Test (Test of English as a foreign language™) prüfen und international anerkennen lassen. Der Französischtest des Bildungsministeriums (TFC) wendet sich an Nicht-Muttersprachler des Französischen. Die französischsprachliche Testsuite basiert auf dem auslaufenden Sprachentestmodell, das in den neunziger Jahren von der Organisation „ALTE“ (The Association of Language Tester in Europe) erstellt wurde. Seit 2002 wendet das TFC den europäischen Referenzrahmen für Test und Bewertung von Fremdsprachenkenntnissen an. In der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts löst die EU-weite Bewertung von Fremdsprachenkenntnissen nach kategorialen Vorgaben des europäischen Referenzrahmens ältere Verfahren der Sprachtestung ab....   ...Details

  • 02
    AUG
    2011

    Wie Sprachkompetenzen sich wandeln

    Kaum eine Stellenausschreibung in höheren und hohen Bereich verzichtet, Fremdsprachenkenntnisse als Anforderung anzugeben. Fokussiert werden vor allem Englischkenntnisse. Je internationaler Wirtschaft und Handel sich ausgedehnt haben, desto spezieller und fachlich Kommunikation betonter werden Sprachanforderungen. ...   ...Details

1 - 10 von 43  |  anzeigen: 
vor
TOP
ENGLISH